Reisebericht von der Fahrt des GV 1879 Bubenheim nach
Immenstadt im Allgäu vom 05.09.-07.09.2003
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Bilder von der Reise gibt es hier
1.Tag

Morgens um sieben Uhr wurden alle Koffer im Bus der Fa. Geiss verstaut und eine gut gelaunte Schar ging auf Tour. Busfahrer Dietmar, schon bestens bekannt vom letzten Ausflug nach Dresden, brachte uns sicher, vorbei an Hockenheim, Sinsheim, Heilbronn, Crailsheim und Ulm, zu unserem ersten Ziel:
Ottobeuren.
Nachdem dort im Gasthof zum Mohren das Mittagessen eingenommen war, folgte eine Führung durch die wunderschöne und weithin bekannte
Basilika.
Zum Ende der Führung folgte natürlich noch der Vortrag von zwei Liedern, ein einmaliges Erlebnis bei der Akustik in dieser riesigen Kirche, die ca. 1000 Sitzplätze bietet.
Anschließend besichtigten auch einige noch die unmittelbar angrenzende
Abtei mit ihrem Museum, der Bibliothek und dem Kaisersaal.
Anschließend ging es dann weiter nach Stein, einem Vorort von Immenstadt, ins wunderschöne
Hotel Krone, wo alle flugs ihre Zimmer bezogen um rechtzeitig zum Abendessen zu erscheinen. Hinterher war noch ein Kurzausflug zum großen Alpsee geplant wo wir gerade rechtzeitig mit dem letzten Tageslicht eintrafen. Im direkt am Ufer gelegenen Biergarten spielte eine Blasmusik was den meisten viel Freude bereitete, zumal auch unser erster Vorsitzender den Taktstock schwingen durfte. (Die Musiker haben trotzdem richtig gespielt)
Diejenigen die weniger an der Musik interessiert waren unternahmen einen Spaziergang am See.
Um 22:00 Uhr waren wir wieder im Hotel wo der ein oder andere Absacker noch zur Brust genommen wurde.

2. Tag

Nach ausgiebigem Frühstück ging es um 9:00 Uhr wieder los und nach nur kurzer Fahrt erreichten wir eine
Sennerei in Untermaiselstein. Diese lag jedoch nicht auf der Alm, sondern mitten im Dorf und ist mehr mit unseren früheren Milchsammelstellen zu vergleichen.
In diesem Fall haben sich einige Landwirte zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, zum Zwecke der Vermarktung ihrer Milchprodukte. Immerhin werden dort pro Jahr 1,4 Mio. Liter Milch angeliefert, die zum größten Teil zu Käse verarbeitet wird. Nach der Führung und Käseprobe ging es weiter zum Forggensee wo, in einem vor einigen Jahren neu erbauten
Theater, das Musical Ludwig II - Sehnsucht nach dem Paradies aufgeführt wird. Wir besuchten jedoch nicht die Aufführung sondern spazierten im Theater und am See, nahmen dort einen kleinen Imbiss ein um uns dann um 14:00 Uhr in Füssen einzufinden. Nach einem kleinen Fußmarsch vom Busparkplatz durch die Innenstadt erreichten wir die Kirche St. Mang. Ein äußerst engagierter Diakon führte uns zunächst in die Annakapelle mit dem berühmten Altar und dem Wandbild „Totentanz", sodann hinunter in die Krypta und die Grabkammer. Später dann noch durch die Kirche, die dem heiligen Magnus geweiht ist, mit ihren prunkvollen Altären und dem Mönchs-Chor.
Nach einem kleinen Schlenker durch die Fußgängerzone ging es zurück zum Bus und dann wieder ins Hotel zur Vorbereitung auf den geplanten gemeinsamen Abend mit dem Immenstädter Chor.
Nach dem,gemeinsam mit den Immenstädtern eingenommenen Abendessen, folgten dann die Darbietungen. Abwechselnd wurden Liedbeiträge beider Vereine vorgetragen, aufgelockert mit mehreren Auftritten einer Kindertrachtengruppe. Auch ein Sketch „Die Gerichtsverhandlung", vorgetragen von 6 Bubenheimer Akteuren, trug zur Erheiterung bei. Schließlich gesellte sich später noch der Wirt mit seinem Akkordeon zu uns und es wurde gefeiert bis spät in die Nacht.

3. Tag

Nach Einnahme unseres letzten Frühstücks im Hotel und der Verabschiedung von unserem Betreuer und Lotsen durchs Allgäu, dem Vorsitzenden des Immenstädter Chores, Werner Bergmeier, ging die Fahrt los in Richtung Ulm. Zuvor wurde noch der tags zuvor bestellte Allgäuer Käse angeliefert und verstaut, der beim Genuß sicher noch so manche Erinnerung wach werden läßt.
Pünktlich zum Mittagessen in
Ulm angekommen ging es, nach der Einnahme desselben, zur Stadtführung durch die Altstadt. Diese erfolgte, entgegen der ursprünglichen Planung, zu Fuß, was sich im Nachhinein als die beste Lösung herausstellte, denn im Bus hätten wir die verwinkelten Gassen und malerischen Fachwerkhäuser entlang des Flüsschens Blau nicht sehen können.
Anschließend kam ein zweiter Führer hinzu, die Gruppe wurde aufgeteilt zur Besichtigung des berühmten
Ulmer Münsters mit dem höchsten Kirchturm der Welt. (161m) Einige Unentwegte ließen es sich auch nicht nehmen den Turm zu besteigen, teilweise sogar bis zur höchsten Aussichtsplattform auf 143m. (768 Stufen)
Kurz nach 16:00 Uhr ging es dann wieder in Richtung Heimat wo wir, nach kurzer Zwischenstation auf einem Rasthof in der Pfalz, gegen 20:30 Uhr wohlbehalten wieder ankamen.
Nicht vergessen werden sollen hier die Dankesworte an den 1. Vorsitzenden und seine Frau, die für den größten Teil der Organisation verantwortlich zeichneten und an den Fahrer, Dietmar Geiss, der uns die 3 Tage hervorragend chauffiert hatte.

09.09.03/ A. v. Gemünden